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<title>Spießbürger</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Spießbürger</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Als <b>Spießbürger</b> oder kurz <b>Spießer</b> wird in abwertender Weise eine engstirnige, biedersinnige Person bezeichnet, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte <a href="Konformit%C3%A4t" title="Konformität">Konformität</a> mit <a href="Soziale_Norm" title="Soziale Norm">gesellschaftlichen Normen</a> und Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung auszeichnet.
</p><p>In gleicher Bedeutung wird seit dem Ende des 18. Jahrhunderts in gehobener Sprache der Ausdruck <i><a href="Philister_(%C3%84sthetik)" title="Philister (Ästhetik)">Philister</a></i> gebraucht.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> werden Spießbürger auch als <b><a href="B%C3%BCnzli" title="Bünzli">Bünzli</a></b><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder als <b>Füdlibürger</b><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (<a href="Ges%C3%A4%C3%9F" title="Gesäß">Füdli</a> = Hinterteil) bezeichnet.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsgeschichte">Begriffsgeschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entstehung">Entstehung</h3></div>
<p>Die Bezeichnung geht auf die im <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> in der Stadt wohnenden Bürger zurück, die ihre Heimatstadt mit dem <a href="Spie%C3%9F" title="Spieß">Spieß</a> als Waffe verteidigten. Spießbürger unterschieden sich von den in der Vorstadt wohnenden <a href="Pfahlb%C3%BCrger" class="mw-redirect" title="Pfahlbürger">Pfahlbürgern</a>, gehörten jedoch innerhalb der Stadtgesellschaft zu den eher ärmeren Bürgern, da sie bei den städtischen Fußtruppen Dienst taten, während wohlhabendere Bürger hierfür Söldner bezahlen konnten. Der Spieß als Waffe war relativ günstig herzustellen und zugleich gegen die adligen Ritterheere des Hoch- und Spätmittelalters effizient einzusetzen (siehe <a href="Pikenier" class="mw-redirect" title="Pikenier">Pikeniere</a>). Er verhalf Bürgern und Bauern in den <a href="Deutscher_Bauernkrieg" title="Deutscher Bauernkrieg">Bauern</a>- und <a href="Hussitenkriege" title="Hussitenkriege">Hussitenkriegen</a> zu hohen Siegen in den Schlachten gegen die adlige <a href="Kavallerie" title="Kavallerie">Kavallerie</a>. Die Bezeichnung „Spießbürger“ war früher durchaus positiv <a href="Konnotation" title="Konnotation">konnotiert</a>, da der Dienst zur Verteidigung der Heimatstadt als Ehre angesehen wurde.
</p><p>Offenbar sank dann das Ansehen des „Spießbürgers“ und seiner Bezeichnung ab, „vielleicht weil man zu den Spießbürgern nur die ärmsten und untauglichsten wählete, dagegen die reichern bessern zu Pferde dieneten“. „Jetzt gebraucht man es nur im verächtlichen Verstande von einem jeden geringen Bürger“ (Wörterbuch Adelungs).<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Studenten, die noch lange vor allem aus adeligem oder reichem Bürgerhaus kamen, verwendeten den Begriff schließlich in ihrer <a href="Burschensprache" title="Burschensprache">Studentensprache</a>. „Spießbürger“ wurde so –&nbsp;ähnlich dem Ausdruck „<a href="Philister_(%C3%84sthetik)" title="Philister (Ästhetik)">Philister</a>“ für eine Person, die der <a href="Kultur" title="Kultur">Kultur</a> gegenüber nicht aufgeschlossen ist&nbsp;– eine gängige Bezeichnung, die Höhergestellte gegenüber <a href="Kleinb%C3%BCrger" title="Kleinbürger">kleinbürgerlichen</a> und aus ihrer Sicht engstirnigen Menschen gebrauchten. Diese Verwendung zeigt sich z.&nbsp;B. bei <a href="Heinrich_Heine" title="Heinrich Heine">Heinrich Heine</a>, der 1826 über <a href="G%C3%B6ttingen" title="Göttingen">Göttingen</a> schrieb, wo er wenige Jahre zuvor ein Semester studiert und eines <a href="Relegation" title="Relegation">relegiert</a> verbracht hatte:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Im Allgemeinen werden die Bewohner Göttingens eingetheilt in Studenten, Professoren, Philister und Vieh&nbsp;[…]. Die Zahl der göttinger Philister muß sehr groß seyn, wie Sand, oder besser gesagt, wie Koth am Meer; wahrlich, wenn ich sie des Morgens, mit ihren schmutzigen Gesichtern und weißen Rechnungen, vor den Pforten des akademischen Gerichtes aufgepflanzt sah, so mochte ich kaum begreifen, wie Gott nur so viel Lumpenpack erschaffen konnte.“<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verwendung_ab_dem_21._Jahrhundert">Verwendung ab dem 21. Jahrhundert</h3></div>
<p>Die <a href="Die_Tageszeitung" title="Die Tageszeitung">taz</a>, die in einer Artikelreihe die Neue Bürgerlichkeit erörterte, nutzte den Begriff Spießer in einer darauf bezugnehmenden Abo-Kampagne („Werden Sie Neo-Spießer“). In einem Werbespot der <a href="Landesbausparkasse" title="Landesbausparkasse">Landesbausparkasse</a> von 2004 sagt ein Mädchen zu seinem als <a href="Aussteiger" title="Aussteiger">Aussteiger</a> lebenden Vater (<a href="Ingo_Naujoks" title="Ingo Naujoks">Ingo Naujoks</a>), der Menschen mit Immobilien als „Spießer“ bezeichnet: „Du Papa, wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden.“<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Harald_Schmidt" title="Harald Schmidt">Harald Schmidt</a> wird die Aussage zugeschrieben: „Mir geht’s richtig gut, seit ich mich entschieden hab, auch offiziell ein Spießer zu sein.“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Oft wird mit einem Spießer auch eine übertriebene Ordnungsliebe verbunden, etwa die übermäßige Pflege des eigenen Autos, des eigenen Gartens, eine außergewöhnliche Sauberkeit und Aufgeräumtheit in der eigenen Wohnung, oder das Sammeln und Sortieren von Dingen wie Briefmarken und ähnlichem und ein peinliches Achten auf Pünktlichkeit. Spießertum zählt auch zu den Klischees, die den <a href="Deutsche" title="Deutsche">Deutschen</a> nachgesagt werden. Dabei meinen dies auch 19&nbsp;% der Deutschen über andere Deutsche, während nur 3&nbsp;% der Deutschen sich selbst für spießig halten.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Bezeichnung <i>Spießbürger</i> wird auch von fortschrittlichen und linken Gruppierungen als Kampfbegriffe gegen das sogenannte <a href="Establishment" title="Establishment">Establishment</a> verwendet.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literarische_Interpretationen">Literarische Interpretationen</h2></div>
<p>In seinem 1930 erschienenen Roman <i><a href="Der_ewige_Spie%C3%9Fer" title="Der ewige Spießer">Der ewige Spießer</a></i> charakterisiert der Schriftsteller <a href="%C3%96d%C3%B6n_von_Horv%C3%A1th" title="Ödön von Horváth">Ödön von Horváth</a> einen Spießer als einen „hypochondrischen Egoist, der danach trachtet, sich überall feige anzupassen und jede neue Idee zu verfälschen, indem er sie sich aneignet“.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Spießer reise in der Welt herum und sehe doch nur sich selbst. Was gut und böse sei, wisse er ohne nachzudenken.
</p><p>Die Literatur des 19. Jahrhunderts scheint zwei Kategorien von Spießern zu kennen: <a href="Charles_Dickens" title="Charles Dickens">Charles Dickens</a> schildert den gutmütigen Spießer – gemeint sind Menschen, die einer oberflächlichen Geselligkeit frönen und sich zudem gerne in Vereinen aufhalten. Harmlose Scherze und eine Art familiäres Treiben herrschen vor. Die bösartigen Varianten von Spießern tauchen bei <a href="Honor%C3%A9_de_Balzac" title="Honoré de Balzac">Honoré de Balzac</a> in seinem Roman <i>Die Kleinbürger</i> auf, den Gehässigkeit, Klatschsucht, <a href="Ehrdelikt" title="Ehrdelikt">Verleumdung</a> und <a href="Verrat" title="Verrat">Verrat</a>, <a href="Hochmut" title="Hochmut">Dünkel</a>, Besserwisserei und Aufgeblasenheit auszeichnen. <a href="Der_Untertan" title="Der Untertan">Der Untertan</a> in <a href="Heinrich_Mann" title="Heinrich Mann">Heinrich Manns</a> gleichnamigem Roman von 1918 ist ein autoritätshöriger <a href="Opportunismus" title="Opportunismus">Opportunist</a>, Mitläufer und <a href="Konformit%C3%A4t" title="Konformität">Konformist</a>. Vieles daran erinnert an <a href="Theodor_W._Adorno" title="Theodor W. Adorno">Adornos</a> „<a href="Autorit%C3%A4re_Pers%C3%B6nlichkeit" title="Autoritäre Persönlichkeit">Autoritäre Persönlichkeit</a>“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><cite style="font-style:italic">spieszbürger<span style="font-style:normal;">, m</span></cite>. In: <a href="Jacob_Grimm" title="Jacob Grimm">Jacob Grimm</a>, <a href="Wilhelm_Grimm" title="Wilhelm Grimm">Wilhelm Grimm</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic"><a href="Deutsches_W%C3%B6rterbuch" title="Deutsches Wörterbuch">Deutsches Wörterbuch</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>16</span>: <i>Seeleben–Sprechen</i> – (X, 1. Abteilung). S. Hirzel, Leipzig 1905, <span style="white-space:nowrap">Sp.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>2455</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemid=S34946">woerterbuchnetz.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Spie%C3%9Fb%C3%BCrger&amp;rft.atitle=spieszb%C3%BCrger%2C+m&amp;rft.btitle=Deutsches+W%C3%B6rterbuch&amp;rft.date=1905&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Leipzig&amp;rft.pub=S.+Hirzel&amp;rft.volume=Band+16%3A+Seeleben-Sprechen+-+%28X%2C+1.+Abteilung%29" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Hermann_Glaser" title="Hermann Glaser">Hermann Glaser</a>: <i>Spießer-Ideologie. Von der Zerstörung des deutschen Geistes im 19. und 20. Jahrhundert</i> (1964). Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-596-24351-3.</li>
<li>Laura Kajetzke: <i>Der Spießer.</i> In: <a href="Stephan_Moebius" title="Stephan Moebius">Stephan Moebius</a>, <a href="Markus_Schroer" title="Markus Schroer">Markus Schroer</a> (Hrsg.): <i>Diven, Hacker, Spekulanten. <a href="Sozialfigur" title="Sozialfigur">Sozialfiguren</a> der Gegenwart.</i> Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-12573-1, S.&nbsp;366–380.</li>
<li><a href="Gerd_Stein" title="Gerd Stein">Gerd Stein</a> (Hrsg.): <i>Philister – Kleinbürger – Spießer. Normalität und Selbstbehauptung.</i> Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-596-25038-2 (=&nbsp;<i>Kulturfiguren und Sozialcharaktere des 19. und 20. Jahrhunderts</i>, Band&nbsp;4).</li>
<li>Henning Sussebach: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/2007/46/D18-PrenzlauerBerg-46">Bionade-Biedermeier.</a> In: <i><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a></i>, Nr. 46/2007.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Spie%C3%9Fb%C3%BCrger" class="extiw external" title="wikt:Spießbürger">Wiktionary: Spießbürger</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Philister" class="extiw external" title="wikt:Philister">Wiktionary: Philister</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a href="Bodo_Mrozek" title="Bodo Mrozek">Bodo Mrozek</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,485057,00.html">Wortkolumne über den Begriff Spießer.</a> <a href="Spiegel_Online" class="mw-redirect" title="Spiegel Online">Spiegel Online</a>, 26. Mai 2007.</li>
<li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Square_(slang)#Negative_connotations" class="extiw external" title="en:Square (slang)">Square (slang) #Negative connotations</a> in der englischsprachigen Wikipedia</li>
<li><a href="Klassismus" title="Klassismus">Klassismus</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Karl_Heisig" title="Karl Heisig">Karl Heisig</a>: <i>Dt. Philister = Spießbürger.</i> In: <i><a href="Zeitschrift_f%C3%BCr_deutsche_Philologie" title="Zeitschrift für deutsche Philologie">Zeitschrift für deutsche Philologie</a></i>, 1964, 83, S.&nbsp;345–350.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20140104111550/http://drs.srf.ch/www/de/drs1/themen/mundart/woerterbuch/schimpfwoerter-und-uebernamen/161298.mundartwort.html">Bünzli – Spiessbürger</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 4. Januar 2014 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>), Mundartlexikon des <a href="Schweizer_Radio_DRS" title="Schweizer Radio DRS">Schweizer Radios DRS</a>; abgerufen am 4. Januar 2014</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20130407152002/http://drs.srf.ch/www/de/drs/161325.fuedlibuerger.html">Füdlibürger – engherziger, armseliger Spiessbürger</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 7. April 2013 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>) Mundartlexikon des <a href="Schweizer_Radio_DRS" title="Schweizer Radio DRS">Schweizer Radios DRS</a>; abgerufen am 4. Januar 2014</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Johann_Christoph_Adelung" title="Johann Christoph Adelung">Johann Christoph Adelung</a>: <cite style="font-style:italic">Spießbürger, der</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart</cite>. 2. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>4</span>: <i>Seb–Z</i>. Breitkopf, Leipzig 1801, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>204</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/2000044216X">Digitalisat.</a> <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">zeno.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Spie%C3%9Fb%C3%BCrger&amp;rft.atitle=Spie%C3%9Fb%C3%BCrger%2C+der&amp;rft.au=Johann+Christoph+Adelung&amp;rft.btitle=Grammatisch-kritisches+W%C3%B6rterbuch+der+Hochdeutschen+Mundart&amp;rft.date=1801&amp;rft.edition=2.&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=204&amp;rft.place=Leipzig&amp;rft.pub=Breitkopf&amp;rft.volume=Band+4%3A+Seb-Z" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Reisebilder. Erster Teil: Die Harzreise</i> (1826). Zitiert nach: DHA, Band 6, S. 84.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Mathias Bröckers: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/tp/features/Du-Papa-wenn-ich-gross-bin-will-ich-auch-mal-Spiesser-werden-3438795.html"><i>„Du Papa – wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden!“ Anmerkungen zur Wandlung eines alten Kampfbegriffs.</i></a> In: <i><a href="Telepolis" title="Telepolis">telepolis</a>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 17.&nbsp;Juni 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASpie%C3%9Fb%C3%BCrger&amp;rft.title=%E2%80%9EDu+Papa+%E2%80%93+wenn+ich+gro%C3%9F+bin%2C+will+ich+auch+mal+Spie%C3%9Fer+werden%21%E2%80%9C+Anmerkungen+zur+Wandlung+eines+alten+Kampfbegriffs&amp;rft.description=%E2%80%9EDu+Papa+%E2%80%93+wenn+ich+gro%C3%9F+bin%2C+will+ich+auch+mal+Spie%C3%9Fer+werden%21%E2%80%9C+Anmerkungen+zur+Wandlung+eines+alten+Kampfbegriffs&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.heise.de%2Ftp%2Ffeatures%2FDu-Papa-wenn-ich-gross-bin-will-ich-auch-mal-Spiesser-werden-3438795.html&amp;rft.creator=Mathias+Br%C3%B6ckers">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Röhl: <i>Gestatten: Der Neue Deutsche Spießer</i>. In: <i>Stern</i>, Nr. 48/2007, S. 78–84, hier S. 84.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dw.com/de/wie-wir-deutschen-ticken/a-18639164"><i>Wie wir Deutschen ticken.</i></a> <a href="Deutsche_Welle" title="Deutsche Welle">Deutsche Welle</a>, 10.&nbsp;August 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10.&nbsp;April 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASpie%C3%9Fb%C3%BCrger&amp;rft.title=Wie+wir+Deutschen+ticken&amp;rft.description=Wie+wir+Deutschen+ticken&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.dw.com%2Fde%2Fwie-wir-deutschen-ticken%2Fa-18639164&amp;rft.publisher=%5B%5BDeutsche+Welle%5D%5D&amp;rft.date=2015-08-10">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fr.de/kultur/spiessbuerger-neospiesser-11273027.html"><i>Vom Spießbürger zum Neospießer.</i></a> In: <i><a href="Frankfurter_Rundschau" title="Frankfurter Rundschau">Frankfurter Rundschau</a></i>, 17. Januar 2019.</span>
</li>
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